Das neue Kunstfestival im Porgy & Bess

Das dreitägige Festival BEYOND THE FRAME erkundet Rahmungen und Grenzen in kuenstlerischer, gesellschaftlicher, ästhetischer, ethischer und politischer Hinsicht. Medien-uebergreifend macht es sich das Festival zur Aufgabe, nicht in den Rahmungen der Genres zu denken, sondern diese ausgreifen zu lassen, so werden bewegte Bilder vertont, Skulpturen und Ausstellungen performativ bespielt und musikalische Interventionen auch bildlich anschaubar. Die Gruppe km/h [Kulturmanagement heute] in Kooperation mit dem Porgy & Bess lädt herzlich ein:







4.6. Public Domain & Strenge Kammer 18:00


Eröffnung des Festivals durch den Posaunisten Bertl Muetter

The Role of Fear, Chapter I: From Crime to Art /art & movie<
E. S. Mayorga


Work on YOUR fuckin´frame! /art & videoinstallation
space ensemble – Braunschweig


Bert Bricht /live comic session
Bertram Könighofer


On the beyond, the frame, on penetrations of Borders /audio feature
feat. km/H & artists of the festival


soundprojektor /silent movies & live music
Andreas Olszewski (Elektronik, Percussion)
Bertl Muetter (Posaune)
Christoph Gruber (E-Gitarre, Effektgeräte)
Lukas Kranzelbinder (Kontrabass)
Rudolf Wakolbinger (Komposition)
Tini Trampler (Sprecherin)
Toce Orges (Ciftelia)
DJ-Set: DWD





5.6. Strenge Kammer 19:00


Kalafat – Sevdah-Musik aus Mostar /live music
Gabrijel Prusina (Piano)
Vladimir Mićković (Gesang)
Marko Jakovljević (Kontrabass)





6.6. Public Domain & Strenge Kammer 18:30


unsexy movements pt. 1 /dance performance
Waltraud Brauner


God is a DJ – Denn nur Musik heilt meine Wunden
Eine Nietzsche-Erfahrung
/philosophy & lecture performance
Stefanie Hellmann (Schauspielerin) & Wolfgang Buschlinger (Philosoph)


unsexy movements pt. 2 /dance performance
Waltraud Brauner


Eintritt zu allen Veranstaltungen: PAY AS YOU WISH

Anfahrt: Porgy & Bess


  • Vielleicht könnte man Bertl Mütters Musik slow food für die Ohren nennen: Sie will entdeckt werden. Wer hinfindet, wird reich belohnt. Geboren 1965 in Steyr, lebt er als freier Musiker, Komponist und Autor in Wien. Seit 2014 lädt der promovierte Doctor Artium in seine Schule des Staunens, u.a. ins Wiener Konzerthaus. Zur Eröffnung des Festivals gestaltet der Posaunist Bertl Mütter eine musikalische Intervention.


  • Im soundprojektor nähern wir uns dem Thema des Intimen als Voyeure. Dabei blicken wir aus unserer zeitgenössischen Lesart in die erotische „Darbietung“ aus dem frühen 20. Jahrhundert und betrachten Kurzfilme der Saturn Filmproduktion für den Herren und erotische Literatur für die Dame. Diese stummen Zeugnisse der damaligen Erotik werden live vertont und dabei mit der Ästhetik der Gegenwart in Berührung gebracht.


  • In kurzen, flackerhaften Bildern setzt der aus Mexiko stammende Filmemacher E. S. Mayorga in The Role of Fear, Chapter I: From Crime to Art biografische Bezüge mit Auszügen aus Horror-B-Movies in Zusammenhang. Der Film ist der erste Teil zu seiner künstlerischen Autobiografie, die die Grenzen zwischen Gewalt im Film und Gewalt in der Alltagsrealität verwischt.


  • Die aus Bosnien stammenden Musiker Vladimir Mićković, Gabrijel Prusina und Marko Jakovljević präsentiern ihre packenden Sevdah-Lieder. Als ein melopoetisches Genre trägt Sevdah-Musik vielfältige Spuren in sich und umfasst ein enormes Repertoire an musikalischem Ausdruck.


  • In UN/SEXY MOVEMENTS macht sich die Tänzerin Waltraud Brauner auf die Suche nach Gesten, die sich nicht eindeutig einordnen lassen: Wann ist etwas sexy, wann weniger? Insbesondere dann wenn davon ausgegangen werden muss, das diese Kategorien ja selbst schon paradox sind. Sexiness, auch ein relativ abtörnender Begriff, ist stark subjektiv.


© km/h (kulturmanagement heute)